Allgemein · Gesundheit

Unterschätzte Gefahr für unsere Haustiere – Reinigungsmittel!

Reinigungsmittel – die unterschätzte Gefahr für unsere Haustiere

Ein gemütliches Zuhause kann auch Gefahren mit sich bringen
Ein gemütliches Zuhause kann auch Gefahren mit sich bringen

Viele Hunde leben heute zusammen mit ihren Menschen im Haus oder in der Wohnung. Sie geniessen den Komfort nicht mehr jedem Wetter und vor allem der winterlichen Kälte ausgesetzt zu sein. Leider wird oft vergessen, dass auf unsere Hunde im Haushalt auch Gefahren lauern können. Gefahren, die häufig nicht wirklich erkannt werden. Die Tierhalter fragen sich eher wie es sein kann, dass ihr Tier an Leber- und Nierenerkrankungen leidet, durch Allergien belastet ist oder sich diverse Haut-und Fellprobleme zeigen.

Wir sind es gewohnt mit Reinigungsmitteln aller Art zu arbeiten. Sei es beim Abwasch des Geschirrs, bei der Wäsche oder bei der Reinigung von Böden, Schränken oder sonstigen Möbeln. Sehen wir einmal von weiteren Chemikalien im Haushalt wie Raumsprays etc. ab.

Natürlich essen wir auch aus Teller, Schüssel etc. jedoch vergessen wir, dass unsere Tiere sehr häufig den Boden nach dem Fressen rund um den Napf herum sauberlecken. Es gibt Hunde, die größere Stücke, Knochen, Leckerlies und vieles mehr erstmal auf den Fußboden legen bevor sie anfangen zu fressen. Junge Hunde knabbern oder lecken gerne mal an Möbeln oder an ihren Decken. Sie liegen auf dem gewischten Boden und lecken sich danach Fell und Pfoten ab. Unweigerlich werden dadurch laufend gefährliche Reinigungsmittelrückstände aufgenommen.

gesundheitsschädliche Inhaltsstoffe in Reinigungsmitteln
gesundheitsschädliche Inhaltsstoffe in Reinigungsmitteln

Setzen wir uns mit den Inhaltsstoffen der handelsüblichen Reinigungsmittel auseinander, stellen wir fest, dass fast überall Tenside, Bleichmittel, Weichmacher, Lösemittel, Alkalien und diverse Säuren enthalten sind. Schon alleine Tenside sind für die Gesundheit mehr als bedenklich, da sie Haut und Schleimhäute austrocknen und so anfälliger machen für Allergien. Außerdem können Tenside beim Verschlucken Vergiftungen verursachen, Weichmacher beeinflussen die Schilddrüse sowie die Hirnanhangdrüse und können genau wie Tenside auf die Leber toxisch wirken.

Reinigungsmittel – setzen Sie Ihr Haustier keinen unnötigen Gefahren aus

Sicherlich kann man die Futternäpfe durch mehrfaches ausspülen mit heissem oder kochendem Wasser weitgehend von Reinigungsmittelrückständen befreien vor der Fütterung. Die funktioniet jedoch nicht nach der Reinigung von Fußböden, Möbeln und ggf. von Hundedecken oder Hundebetten.

Natürlich sollte man weiterhin putzen, abwaschen, Wäsche waschen und so weiter, zumal es nicht so schön ist, wenn der Hund direkt aus dem Matsch ins Wohnzimmer kommt 😉

hier müssen Reinigungsmittel einiges können :)
hier müssen Reinigungsmittel einiges können 🙂

Gefahren vermeiden durch den Einsatz ökologischer Reinigungsmittel

Bereits in einem vorhergehenden Artikel haben wir uns mit dem Thema effektive Mikroorganismen ausseinandergesezt. Reiniger und Reinigungsmittel auf Basis von effektiven Mikroorganismen sind gänzlich gefahrlos einsetzbar und enthalten keine schädlichen Stoffe für Mensch und Tier. Gleichzeitig wird die Umwelt geschont, denn hygienische Sauberkeit und hohe Reinigungskraft werden auf rein biologische Weise erzielt. Keime und Bakterien werden genau wie Öle, Fette und schlechte Gerüche von den Mikroorganismen eliminiert.

Deshalb sollte man die Tiere und natürlich auch Kinder nicht unnötig den gesundheitlichen Risiken aussetzen, die herkömmliche Reinigungsmittel mit sich bringen.

effektive Mikroorganismen weil es besser ist für Mensch, Tier und Umwelt
effektive Mikroorganismen weil es besser ist für Mensch, Tier und Umwelt

Warum ökologische Reinigungsmittel auf Basis von effektiven Mikroorganismen rundum Sinn machen lesen Sie hier: Ökologische Putzmittel mit original EM®

 

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Effektive Mikroorganismen für Tiere

Effektive Mikroorganismen, kurz EM, was ist das eigentlich?

Mikroorganismen – das klingt irgendwie gefährlich, spannend und erstmal komisch. Möchte man doch im ersten Moment an kleine „Organismen“ denken, die leben, krabbeln und irgendwie böse Dinge tun. Nein, effektive Mikoorganismen haben nichts mit Milben, Würmern, Zecken, Spinnen oder sonstigen Krabbeltierchen zu tun 🙂

effektive Mikroorganismen – was ist das?

Es handelt sich vielmehr um Mikroorganismen, die ursprünglich als Bodenhilfsstoffe eingesetzt wurden. Ihre Aufgaben bestanden in erster Linie darin, Fäulnis entgegenzuwirken um das Entstehen von giftigen Stoffwechselprodukten zu unterbinden. Dabei fördern sie gleichzeitig erneuerbare bzw. regenerative Prozesse und stärken somit Abwehrkräfte. Kurzum – es handelt sich bei effektiven Mikroorganismen um eineflüssige Mischkultur, die aus Milchsäurebakterien, Photosynthesebakterien und Hefen bestehen. Die Herstellung erfolgt durch fermentieren von organischen Stoffen wie Kräuter, Pflanzenstoffen, Zuckerrohrmelasse usw.

Grundsätzlich kennen wir ähnliche Vorgehensweisen aus der Herstellung von Sauerkraut. Auch unsere Hunde wenden das Prinzip an indem sie beispielsweise Knochen vergraben und zu einem späteren Zeitpunkt wieder ausgraben um sie dann genüsslich zu verspeisen. Grundsätzlich werden auch bei diesen Vorgehensweisen effektive Mikroorganismen erzeugt und genutzt.

Weitere Informationen kann man hier nachlesen: Was ist EM?

Was macht man mit effektiven Mikroorganismen?

Die Einsatzmöglichkeiten effektiver Mikroorganismen ist sehr vielfältig und beginnt im Garten, in der Landwirtschaft und geht über Düngung, Haushalt, Teichpflege, Körperpflege für Mensch und Tier, Reinigung, Nahrungsoptimierung bis hin zu speziellen gesundheitsfördernden Produkten.

Effektive Mikroorganismen im Einklang mit der Natur und der Umwelt

Für Hunde haben sich Produkte zur Regulierung des Stoffwechsels und für eine optimale Verdauung ebenso bewährt wie der Einsatz von effektiven Mirkoorganismen zur Fell- und Ohrenpflege. Umgebungsspray genau wie Reiniger gewährleisten die umweltfreundliche Hygiene rund um das Tier ohne es durch den Einsatz von Pestiziden o. ä. zu belasten oder gar gesundheitlich zu gefährden.

Wie kann Ihr Hund durch den Einsatz von effektiven Mikroorganismen profitieren?

Anwendungsbereiche von EM Effektive Mikroorganismen beim Hund

Unsere eigenen Erfahrungen, siehe „Milben bei meiner Lara“ haben die grundsätzlichen Erwartungen bei weitem übertroffen. Auch Nelly, die alte Dame (ca. 14 Jahre alt) fällt durch ihr glänzendes Fell auf. Eine gute Bekannte, Tierheilpraktikerin, berichtete, dass ihre eigenen Hunde im letzten Jahr kaum eine Zecke bei den Spaziergängen eingefangen hätten. Sie führt dies auf die Futterzugabe und auf die Fellpflege mit effektiven Mikroorganismen zurück. Wir werden über weitere Erfahrungen berichten………

 

14 Jahre und immer noch die Schönste 🙂

 

 

 

 

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Milben bei meiner Lara

Lara und die nervigen Milben

Die kleine Lara kam im November 2007 zusammen mit ihrem Freund Sammy zu mir. Ursprünglich stammten beide Hunde aus Bulgarien. Im Zuge einer Rettungsaktion wurden sie in ein Tierheim gebracht von wo aus sie jeweils in eine Familie vermittelt werden sollten. Leider war das nicht so leicht möglich, da beide Hunde sich als massive Angsthunde entpuppten. Am Tage versteckten sie sich nur in ihren Hütten so dass sie nicht einmal gesehen wurden. In der Nacht wenn alles ruhig war kamen sie offensichtlich aus der Hütte, da die Futternäpfe am Morgen immer leer waren.

Ich hatte damals bereits ein „Hundepärchen“, beide sehr gut rudeltauglich, selbstbewusst und verträglich im Umgang mit Artgenossen. Ich war mir sicher, meine beiden Hunde werden mir helfen an die beiden Bulgaren ranzukommen, adoptierte ich das Schisserpärchen.

Lara und Sammy, die Bulgaren

Die beiden Hunde tauten nach und nach auf und das 4er-Team war perfekt.

Alles entwickelte sich super und Lara entpuppte sich als schüchterne Hündin Menschen gegenüber und als freche junge Göre im Umgang mit Artgenossen. Wir unternahmen sehr viel, waren auch in der Stadt unterwegs und die Hunde lernten super schnell und mit Begeisterung.

Dann passierte für uns Alle das Schlimmste….die große Hündin Fritzi verstarb im Alter von 11,5 Jahren krankheitsbedingt. Es war ein Schock – für Lara eine Katastrophe. Sie zog sich wieder zurück und begann sich am ganzen Körper zu kratzen.

Milben beim Hund

Blutbilder waren allesamt in Ordnung, der Hauttest ergab ebenfalls keine eindeutige Diagnose, auch die Ausschlussdiät brachte keinerlei neue Erkenntnisse. Inzwischen wurde es Winter und die Kratzattacken wurden weniger. Es wuchs wieder etwas Fell am Bauch nach. Der Verdacht auf Milben lag nahe, jedoch schlug die Behandlung nicht an. Ebenfalls wirkungslos blieb die Behandlung auf Demodikose. Klar feststellbar war jedoch: Sommer und Herbst war immer schlimmer wie Winter und Frühling. Genauso Veränderung und Stress verschlimmerte den Zustand. Schulmedizinisch bot sich inzwischen nur noch Cortisonbehandlung an, da die Tierärzte am Ende ihres Lateins angekommen waren.

Wie auf dem Foto einigermaßen gut erkennbar, kratzte sich Lara nicht wund aber das Fell an den Hinterläufen und am Bauch sowie an den Flanken war weggescharrt. In der Folge nahm sie immer rapide ab obgleich sie einen unstillbaren Hunger hatte und futterte wie ein 60kg-Hund.

Erst die Milben, dann der Gewichtsverlust

Es zeichnete sich immer mehr ab, dass die schlimmsten Phasen immer im Bereich Spätsommer-Herbst auftraten. Grasmilben wären eine Variante aber warum die gleichzeitigen Stoffwechselprobleme und der Gewichtsverlust? Milben ja, aber was für Milben? Eine Behandlung mit Advocate sollte endlich Besserung bringen, tat es aber nicht, im Gegenteil, wenige Tage nach der Gabe kratzte sich Lara noch mehr als davor.

Diesen Sommer verstarb Laras langjähriger Freund Sammy mit dem sie schon gemeinsam aus Bulgarien kam. Ein Schock für uns alle…Lara zog sich zurück, sie trauerte schlimm um ihren Freund. Prompt wurde die Kratzerei wieder schlimmer, das Fell fettig, speckig und glanzlos. Lara kamkaum noch zur Ruhe und sie nahm wiederum massiv ab. Die Beckenknochen waren schon wieder von weitem zu sehen 😦

Diesmal lies ich erstmal Milben Milben sein und ich wühlte mich durchs Internet bzgl. Immunsystem, Stoffwechsel, Haut und Fell. Dabei stiess ich auf ein interessantes Produkt aus dem Bereich „effektive Mikroorganismen“ mit dem ich mich weiter befassen wollte. Nachdem ich mich gründlich eingelesen hatte, beschloss ich es zu bestellen und zu versuchen damit bei Lara eine Verbesserung des Zustands zu erzielen. Mein Motto dabei: es ist nichts drin was schaden kann also kanns nur helfen oder eben nichts bewirken…….

Lara fit und munter trotz Milben

Ich staunte nicht schlecht als Lara nach nur knapp einer Woche wieder ein wenig zugenommen hatte, das Fell wurde glänzender und fühlte sich nicht mehr so fettig an. Nach gut 3 Wochen begann sogar am Bauch wieder etwas Fell zu wachsen. Die dunkle geschädigte Haut am Bauch und an den Flanken wurde heller. Lara wurde nach rund 4 Wochen wieder lebhafter und spielt mit ihren rund 12 Jahren wieder ausgelassen mit unserem großen Wolf. Sie ist wie ausgewechselt.

Inzwischen erhalten auch meine anderen beiden Hunde Hundebokashi. Lara und meine Nelly (knapp 14 Jahre alt) zusätzlich das Bio Ergänzungsfuttermittel flüssig täglich ins Futter. Ich hätte es nicht gedacht, denn Nelly und Juri haben beide ein sehr schönes glänzendes Fell, inzwischen jedoch fühlt sich das Fell noch schöner, seidiger und gesünder an. Lara kratzt sich inzwischen kaum noch….kurz  bevor es Futter gibt aber das ist bei ihr eher so der unterschwellige Stress, da es nie schnell genug gehen kann – man könnte ja doch noch auf der Zielgerade verhungern *lach

Lara wieder guter Dinge
Lara und Freund Juri

 

 

 

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Stress beim Hund

Stress beim Hund mit ähnlichen Auswirkungen wie beim Menschen

Wir Menschen kennen das sehr gut, Alltag, Berufswelt, Familie, Kinder und und und….schnell kann es passieren, dass wir uns überfordert fühlen und merken, der Druck und der Stress wird einfach zu viel. Eigentlich spüren wir die Symptome und dennoch leiden viele an den Auswirkungen von Stress. Müdigkeit, Herz-Kreislaufbeschwerden, Burn-out und und und, die Folgen von Stress sind vielfältig. Grundsätzlich wissen wir, dass unser Körper gerade in Stresssituationen mehr Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente benötigt wie normal. Er fährt auf Hochtouren und benötigt mehr als sonst. Ähnlich wie ein Auto, das mit 250 km/h über die Autobahn fährt und dabei mehr Sprit braucht als im Bummeltempo bei 80 km/h über die Landstraße.

 

Stress beim Hund kann durch viele Dinge ausgelöst werden

 

Kaum ein Hundehalter denkt daran, dass Stress beim Hund sich ähnlich auswirken kann wie beim Menschen. Züchter oder Hundesportler unterstützen ihre Tiere häufig vor Ausstellungen oder Wettkämpfen, doch nicht nur diese Situationen bedeuten für Hunde Stress. Genau wie Menschen reagieren Hunde sehr unterschiedlich, manche haben ein „dickeres Fell“ als andere. Selbst wenn man sein Tier sehr gut kennt und beobachtet, ist es  oft schwer festzustellen wo sich der Stresspegel im Moment befindet.

Stress beim Hund kann durch viele Dinge ausgelöst werden

Es gibt sehr viele Situationen die Stress beim Hund auslösen können. Ein Halterwechsel, ein Umzug und neue Umgebung, Veränderungen im Rudel aller Art, Tierheimaufenthalt, vorübergehende Trennung vom Halter bzw. der Familie, nicht artgerechte Ernährung, Krankheiten, Training, Ausstellungen, Tierarztbesuche und und und…. können Stress beim Hund auslösen.

 

Genau wie wir Menschen reagieren Hunde auf sehr unterschiedlich auf besondere Situationen

 

Sehr schnell entstehen Mangelerscheinungen und in der Folge ernährungsbedingte Krankheiten, die meist nicht als diese diagnostiziert werden.

Das Thema Mineralstoffmangel beim Hund wurde an dieser Stelle schon beschrieben. Genauso fatal kann sich ein Vitaminmangel auf die Gesundheit des Tieres auswirken, denn Vitamine sind lebensnotwendige Nährstoffe, die der Organismus nicht selbst oder nicht in ausreichenden Mengen herstellen kann. Dementsprechend müssen sie in gut verwertbarer Form über die Nahrung zugeführt werden.

Zum Beispiel kann eine Unterversorgung mit Vitamin A zu erhöhter Infektanfälligkeit führen, in schweren Fällen auch zu Abmagerung, Gewichtsverlust und Lungenentzündungen.

Pantothensäuremangel führt recht schnell zu Stoffwechselstörungen. Diese äußern sich in vielfältigen, eher uncharakteristischen Krankheitssymptomen wie z.B. Appetitstörungen, Wachstumsverminderung bei Welpen, Auszehrung oder Krämpfen.

Ein Mangel an Vitamin B6 (Pyridoxin) bewirkt eine zunehmende Blutarmut, die bei chronischem Mangel zu Herzveränderungen, Nervenschäden und/oder Gewichtsverlust führt.

Mangelhafte Versorgung beziehungsweise ein nicht ausgeglichener stressbedingter Mehrbedarf an Vitamin B12 (Cobalamin) führt sehr schnell zu Blutarmut, da die Zellteilung im Knochenmark beeinträchtigt wird.

Dies sind nur 4 Beispiele –  ein Vitamin- und/oder Mineralstoffmangel wirkt sich außerdem über kurz oder lang negativ auf das gesamte Immunsystem aus. Allergien, Schilddrüsenerkrankungen, diverse Stoffwechselprobleme, verstärkter Parasitenbefall, Haut-und Fellprobleme, Arthritis und Arthrose sind häufig das Ergebnis.

Stress beim Hund kann genauso krank machen wie Stress beim Menschen

Grundsätzlich kann man durch artgerechte, naturbelassene Ernährung, die noch natürliche Vitamine und Mineralstoffe enthält, sehr gut unterstützen. Rein natürliche Futterzusätze und Kräuter machen nicht nur in stressigen Zeiten zusätzlich Sinn.

 

Gesundheit · Hundefutter

Gesundheit aus der Natur

Heilpflanzen – pure Gesundheit aus der Natur

Leider bewegen wir uns seit Jahren immer weiter weg von der Natur, obgleich wir wissen wie wahr der Spruch ist: Gegen (fast) alles ist ein Kraut gewachsen….

Achtlos wird „Unkraut“ ausgerissen, mit Unkrautvernichter tot gespritzt oder einfach auf den Kompost geworfen. Wer kennt schon heute noch den Wert von Löwenzahn, Brennnessel, Ackerschachtelhalm, Spitzwegerich und Co.? Schade, dass wir mit den Pflanzen so unbedacht umgehen und uns diese Schätze nicht mehr zu Nutze machen.

 

Kraft aus der Natur - heute oftmals nicht mehr bekannte aber wirkungsvolle Heiipflanzen
Kraft aus der Natur – heute oftmals nicht mehr bekannte aber wirkungsvolle Heilpflanzen

 

Genau dieselben Pflanzen werden von der Pharmaindustrie genutzt um mehr oder weniger wirksame Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel herzustellen. Sie werden speziell gezüchtet, künstlich verarbeitet, Extrakte werden produziert, einzelne Bestandteile herausgezogen und als Kapseln, Pillen etc. verkauft. Nicht umsonst kämpft die Pharmalobby bereits seit Jahren für ein Verbot von „natürlichen“ Heilpflanzen. Der Mensch soll nicht so schlau sein dürfen lieber die Pflanze so zu nutzen, wie die Natur sie geschaffen hat: nicht nur mit ihren bekannten Wirkstoffen, die gerne extrahiert werden sondern auch mit den dazugehörigen Träger- und Hilfsstoffen.

Ich habe in all den Jahren in denen ich Hunde halte immer die Erfahrung gemacht, dass die Tiere auf natürliche Kräuter und Heilpflanzen sehr gut ansprechen und sie auch gerne nehmen, wenn sie richtig gewählt und dosiert sind.

 

Futterzusätze – Kraft der Natur für ein gesundes Leben

 

Auch im Bereich Futterzusätze hat sich bei meinen Hunden immer die Kraft der Natur als wesentlich wirksamer herausgestellt als jegliche „künstlichen“ Zugaben.

Bitte nicht falsch verstehen, Medikamente müssen sein, wenn das Tier ernsthaft erkrankt ist, die Schulmedizin ist außerdem immer von Nöten, wenn es darum geht, eine Diagnose zu erstellen – aber ich denke, alles zu seiner Zeit und da wo es hingehört.

Auch die Futtermittelindustrie hat längst den Trend entdeckt, spezielle Zugaben zu verarbeiten und damit auf das Gesundheitsbewusstsein der Hundehalter einzugehen. So wird heutzutage Fertigfutter mit z. B. Grünlippmuschel, Kräuter für die Haut und was weiß ich was alles angeboten. Aber: was bleibt nach dem Herstellungsprozess für den Hund übrig? Und: sollte man nicht Kräuter immer Kurweise verabreichen, damit sie wirken? Und was, wenn sie im täglichen Futter enthalten sind? Der Körper gewöhnt sich dran und die Wirkung bleibt aus …. also wieder mal nur ein Werbeslogan? Oder doch ein Alibi um das Futter teurer zu verkaufen? Defnitiv keine Maßnahme die Gesundheit unserer Hunde zu erhalten oder zu fördern!!

 

buntes Hundefutter fürs Auge aber für die Gesundheit?

 

Ich muss schon lachen, wenn auf Trockenfutter allen ernstes draufsteht: enthält frisches Fleisch….macht doch mal die Tüte auf und zeigt mir das frische Fleisch! Frische Kräuter…ja klar und die halten dann auch 2 Jahre lang……. 😉 Haben Sie schon mal verkochte Rohkost gesehen? Das wäre genau dasselbe….

Ähnlich funktioniert das mit den „natürlichen“ Futterzusätzen. Beim Lesen der Deklarationen muss man Inhaltsstoffe und Zusatzstoffe klar unterscheiden. Als Inhalt wird angegeben, was wirklich drin ist, wenn die angegebenen Bestandteile ausgewertet werden. Zusatzstoffe werden, wie der Name schon sagt, zugesetzt und haben keinen natürlichen Ursprung. Offen ist in Sachen Tiernahrung immer noch die Frage ob die Inhaltsstoffanalysen die Rohprodukte vor der Verarbeitung betreffen oder nach der Verarbeitung. Der Unterschied kann durchaus eklatant sein. Zu Deutsch: sie wissen in den seltensten Fällen was wirklich an verwertbaren Bestandteilen enthalten ist.

Hier eine klare Definition was man unter Zusatzstoffen versteht, diese gilt nicht nur für Lebensmittel sondern auch für Futtermittel (Hundefutter):  Informationen zum Thema „Zusatzstoffe“

Gesundheit aus der Natur, denn die Natur weiß ohne Profitgier was sie macht

Ich selbst baue bei meinen Hunden seit Jahren schon auf die Gesundheit aus der Natur. Ausgeglichene, lebhafte und lebensfrohe Hunde sind der Dank dafür. Ich kenne es nicht, dass die Hunde bei Regen nicht raus mögen (zu meinem Leidwesen *grins), dass sie im Sommer nur in kühlen Ecken rumliegen, im Alter fast nur noch schlafen….sorry, ich bin froh darüber, denn ein lustiger und unbekümmerter Hund in jedem Alter zeigt mir, dass er sich wohlfühlt und die Lebensqualität stimmt. Schöne Zähne und ein glänzendes Fell bis ins hohe Alter sind für mich ein weiteres Argument.

 

Gesunde Ernährung – heute so wichtig wie nie und gleichzeitig nicht so einfach wie es klingt.

 

Fallbeispiele und Tipps und Tricks rund um die Ernährung und Gesundheit aus der Natur werden an dieser Stelle in Kürze folgen!

 

 

 

Allgemein · Gesundheit · Hundefutter

Krankheiten vorbeugen aber wie?

Krankheiten vorbeugen, ein Slogan und gleichzeitig eine wichtige Grundlage Lebensqualität zu sichern

Das Wort „Krankheit“ ist in den letzten Jahren schon zum „Angstwort“ geworden. Zumindest begegnet es mir immer und immer wieder in der Werbung, wo es sehr aggressiv eingesetzt wird. „Um Krankheiten zu vermeiden MÜSSEN Sie …..“ z.B.: …den Hund alle 3 Monate entwurmen, ……den Hund jedes Jahr pünktlich impfen, ….dem Hund dies und jenes füttern. Ich selbst habe schon die miesesten Sprüche diesbezüglich hören müssen „wenn Sie dem Hund kein Kortison geben lassen, dann sind Sie eine Tierquälerin, denn der Hund leidet, weil er Juckreiz hat!!“ Ja sicher aber Kortison ohne vorherige Diagnose ist für mich persönlich noch mehr Tierquälerei!!

Krankheiten vorbeugen für nachhaltige Lebensqualität

Natürlich macht es Sinn, den Hund zu entwurmen, wenn er Würmer hat und natürlich macht es Sinn, den Hund ggf. zu impfen, wenn er mit diversen Erregern in Kontakt kommen könnte (z.B. Auslandsreise, Kontakt mit Hunden, die ggf. Überträger sein könnten….) Natürlich sind Medikamente dazu da eingesetzt zu werden, wenn sie benötigt werden, jedoch nicht um mit Kanonen auf Mücken zu schießen!!

Nicht nur wenn es um den Hund geht „müssen“ wir – und wir machen? Ja sicher machen wir, wenn wir müssen….aber sollten wir nicht selbst entscheiden was wir müssen und was nicht? Ja, die Marketing- und Werbebranche läßt sich so einiges einfallen um uns zu überzeugen – solange es funktioniert (?)…… eigentlich traurig, denn es geht nur zum Schein darum Krankheiten vorzubeugen, in Wahrheit geht es nur um Geld und Umsatz!

Krankheiten vorbeugen – täglich zig Werbemails und Anzeigen im Netz, in Zeitung und Zeitschriften

Mir wird manchmal ganz schlecht, wenn ich lese, was man sich und seinen Tieren so alles reinschieben MUSS, dazu natürlich unzählige Impfungen, Entwurmungen, Fast Food mit allen dazugehörigen Konservierungsstoffen (nee ist nicht enthalten? Schon klar, dass Futter bei jeglichen Temperaturen bis zu 2 Jahren haltbar ist…das haben die Rohstoffe so an sich – ja eh klar!). Soll all das wirklich Krankheiten vorbeugen?

Schön zu beobachten, dass in den letzten Jahren wieder mehr Menschen auf Hausmittel und auf die Natur zurückgreifen, wieder mehr Selbstverantwortung für sich, ihre Familie und ihre Tiere übernehmen.

Krankheiten vorbeugen durch naturnahe Ernährung, Bewegung und Pflege.

Ich frage mich immer, wie es z.B. sein kann, dass Kinder, die auf dem Land aufwachsen durchschnittlich gesünder sind als die, die in der Stadt wohnen? Diese Kinder sitzen auf dem Acker, waschen sich nicht immer gleich die Hände bevor sie sie in den Mund stecken, sie werden nicht regelmäßig entwurmt und essen vielleicht sogar noch Sauerampfer und…die einzige Gefahr sind Düngemittel durch die sie sich vergiften könnten…? Wie können diese Kinder noch leben und dazu noch gesünder sein? Weniger Allergien, weniger Übergewicht, weniger…

Ab und zu hört man die Aussage: weniger ist oft mehr wenn es darum geht Krankheiten vorzubeugen oder zu behandeln

Richtig! Weniger künstlich hergestellte Zusätze, die am Ende nur den Organismus belasten, zum Teil eine sehr schlechte Bioverfügbarkeit aufweisen und damit mehr Schaden als Nutzen bringen. Gleichzeitig sollten wir bedenken, dass unsere Nahrungsmittel, egal ob für den Menschen oder für den Hund immer weniger wichtige Inhaltsstoffe wie Mineralstoffe, Vitamine und Spurenelemente enthalten, die es gilt auszugleichen.

Wie denn nun?

Schön, dass wieder mehr Menschen sich nicht verrückt machen lassen, einfach wieder mehr natürliche Vitamine zu sich nehmen, auch wieder zum guten alten Kamillentee greifen, gesunden Honig vom Imker einsetzen wenn im Herbst die ersten Erkältungen um sich greifen. Die Natur hat uns so viele Möglichkeiten geschaffen Krankheiten vorzubeugen. Schon der uralte Spruch: man ist was man isst sollte uns zu denken geben.

Krankheiten vorbeugen = Verantwortung übernehmen = aktiver Tierschutz

Nicht anders ist es bei unseren Hunden. Totes Fertigfutter, sinnlose Entwurmungen, massig künstliche Zusatzstoffe, Antibiotika wegen einem Mückenstich und und und belasten den Organismus bis dieser aufgibt. Das Gegenteil des gewünschten tritt ein, vor lauter Krankheiten vorbeugen, entstehen Krankheiten erst recht. Meist beginnend mit Entgiftungserscheinungen, die fast nie als solche diagnostiziert werden, danach folgen Allergien, Stoffwechselstörungen, Nieren- und Lebererkrankungen, Darmerkrankungen, Krebs und und und.

Ich bin persönlich überzeugt, man kann durch Umdenken in Richtung Natur sehr viel tun: für die eigene Gesundheit, wie auch für die Gesundheit unserer Hunde.

Krankheiten vorbeugen aus Liebe zum Tier

 

 

 

 

 

 

Gesundheit

Mineralstoffmangel beim Hund

Mineralstoffmangel beim Hund wird genau wie beim Menschen in den seltensten Fällen erkannt.

Fast immer wird im Krankheitsfall versucht das „sichtbare“ Endproblem zu behandeln und der eigentliche Grund einer Erkrankung völlig außer Acht gelassen. Denken wir nur an Gelenkprobleme, Wirbelsäulenschäden, Hautirritationen aller Art, Hot Spots, Allergien, Stoffwechselerkrankungen und unzählige mehr.

Fit und gesund bis ins hohe Alter durch naturnahe mineralstoffreiche Ernährung

Gänzlich vergessen werden Verhaltensauffälligkeiten, die sehr häufig durch Mineralstoff- und Vitaminmangel und deren Folgeerscheinungen wie Unwohlsein, Schmerzen und ähnliches verursacht werden. Leider kann unser Hund nicht sagen, wenn es ihm nicht so gut geht. Häufig ist dies selbst für erfahrene Hundehalter nicht leicht erkennbar. Die meisten Tiere haben eine sehr hohe Toleranzgrenze bis sie Symptome zeigen. Und selbst deutliche Symptome sind nicht immer leicht zuzuordnen. Verstärktes Hecheln, weniger Appetit, Zurückhaltung aber auch gesteigertes Aggressionsverhalten, Unruhe oder Rückzug können Anzeichen für Unwohlsein oder Schmerzen sein. Leider werden Auffälligkeiten häufig aufs Alter geschoben. Müdigkeit, Lustlosigkeit, fehlende Aktivität, steifer Gang landen in der Schublade „Alterserscheinung“.

Mineralstoffmangel macht sich meist erst dann bemerkbar, wenn das Tier ernsthaft erkrankt ist

Grundsätzlich sind Mangelerscheinungen bei unseren Tieren mindestens ebenso verbreitet wie bei uns Menschen. Ein klares Indiz dafür ist, dass immer mehr Hunde und auch Katzen an sogenannten“menschlichen“ Zivilisationskrankheiten leiden.

Sogenannte „tote“ Fertignahrung enthält keine natürlichen Inhaltsstoffe mehr sondern
nur noch schwer verwertbare chemische Zusätze. Stress, zu wenig frische Luft und Bewegung, Belastung des Körpers durch chemische Substanzen wie Impfungen, Entwurmungen, Zecken- und Flohmittel, Konservierungsstoffe und sonstige unnützen Futterzusatzstoffe, wie bereits bestehende Erkrankungen fördern und unterstützen aktiv den Mineralstoffmangel unserer Hunde.

Mineralstoffe sind gerade im Alter und bei Krankheit sehr wichtig für unseren Hund

Selbst bei BARF-Ernährung kann kaum noch ein ausreichendes Mass an Mineralstoffen und Vitaminen gewährleistet werden, da bereits die Zutaten wie Obst, Gemüse etc. nur noch in gemindertem Masse die nötigen Mineralstoffe und Spurenelemente enthalten. Moderne Anbautechniken, Düngemittel, schnelles Wachstum, ausgelaugte Böden oder gar unreif geerntetes Gemüse aus fernen Ländern sorgt dafür, dass eine ausreichende Versorgung kaum noch stattfinden kann. Dies zieht sich durch die gesamte Nahrungsmittelkette und betrifft uns Menschen ebenso wie unsere Hunde. Dazu kommt chemisch belastetes Fleisch aus der Massentierhaltung.

Viele Krankheiten entstehen durch Mineralstoffmangel oder einem Mangel an Vitaminen und Spurenelementen

Was mich diesbezüglich immer wieder sehr verblüfft, dass fast allen Menschen bewusst ist, dass unser gesamtes Lebensumfeld hochgradig durch Chemie belastet ist, sei es die Nahrung, Reinigungsmittel, Umwelt und und und…dennoch vertrauen wir blind chemischen Keulen, die wieder flicken sollen, was die Chemie schon zerstört hat. Gleichzeitig wird vor natürlichen Hausmitteln gewarnt, die ach so schädlich sein sollen. Sind wir Menschen schon so fern ab von jeglichem logischen Denken? Die Natur weiss was sie macht, die Chemie auch: die Natur denkt ans Überleben, der Chemiker/Mensch an sein Bankkonto…schon mal darüber nachgedacht?

Fazit = Wir sollten selbst wieder mehr Verantwortung übernehmen und das Nachdenken nicht irgendwelchen geldgierigen Machthabern überlassen. Wir sollten dem Körper helfen, sich selbst zu helfen! Für mehr Gesundheit für uns und unsere Tiere!

Damit unsere Hunde lange gesund und munter bleiben.