Gesundheit

Mineralstoffmangel beim Hund

Mineralstoffmangel beim Hund wird genau wie beim Menschen in den seltensten Fällen erkannt.

Fast immer wird im Krankheitsfall versucht das „sichtbare“ Endproblem zu behandeln und der eigentliche Grund einer Erkrankung völlig außer Acht gelassen. Denken wir nur an Gelenkprobleme, Wirbelsäulenschäden, Hautirritationen aller Art, Hot Spots, Allergien, Stoffwechselerkrankungen und unzählige mehr.

Fit und gesund bis ins hohe Alter durch naturnahe mineralstoffreiche Ernährung

Gänzlich vergessen werden Verhaltensauffälligkeiten, die sehr häufig durch Mineralstoff- und Vitaminmangel und deren Folgeerscheinungen wie Unwohlsein, Schmerzen und ähnliches verursacht werden. Leider kann unser Hund nicht sagen, wenn es ihm nicht so gut geht. Häufig ist dies selbst für erfahrene Hundehalter nicht leicht erkennbar. Die meisten Tiere haben eine sehr hohe Toleranzgrenze bis sie Symptome zeigen. Und selbst deutliche Symptome sind nicht immer leicht zuzuordnen. Verstärktes Hecheln, weniger Appetit, Zurückhaltung aber auch gesteigertes Aggressionsverhalten, Unruhe oder Rückzug können Anzeichen für Unwohlsein oder Schmerzen sein. Leider werden Auffälligkeiten häufig aufs Alter geschoben. Müdigkeit, Lustlosigkeit, fehlende Aktivität, steifer Gang landen in der Schublade „Alterserscheinung“.

Mineralstoffmangel macht sich meist erst dann bemerkbar, wenn das Tier ernsthaft erkrankt ist

Grundsätzlich sind Mangelerscheinungen bei unseren Tieren mindestens ebenso verbreitet wie bei uns Menschen. Ein klares Indiz dafür ist, dass immer mehr Hunde und auch Katzen an sogenannten“menschlichen“ Zivilisationskrankheiten leiden.

Sogenannte „tote“ Fertignahrung enthält keine natürlichen Inhaltsstoffe mehr sondern
nur noch schwer verwertbare chemische Zusätze. Stress, zu wenig frische Luft und Bewegung, Belastung des Körpers durch chemische Substanzen wie Impfungen, Entwurmungen, Zecken- und Flohmittel, Konservierungsstoffe und sonstige unnützen Futterzusatzstoffe, wie bereits bestehende Erkrankungen fördern und unterstützen aktiv den Mineralstoffmangel unserer Hunde.

Mineralstoffe sind gerade im Alter und bei Krankheit sehr wichtig für unseren Hund

Selbst bei BARF-Ernährung kann kaum noch ein ausreichendes Mass an Mineralstoffen und Vitaminen gewährleistet werden, da bereits die Zutaten wie Obst, Gemüse etc. nur noch in gemindertem Masse die nötigen Mineralstoffe und Spurenelemente enthalten. Moderne Anbautechniken, Düngemittel, schnelles Wachstum, ausgelaugte Böden oder gar unreif geerntetes Gemüse aus fernen Ländern sorgt dafür, dass eine ausreichende Versorgung kaum noch stattfinden kann. Dies zieht sich durch die gesamte Nahrungsmittelkette und betrifft uns Menschen ebenso wie unsere Hunde. Dazu kommt chemisch belastetes Fleisch aus der Massentierhaltung.

Viele Krankheiten entstehen durch Mineralstoffmangel oder einem Mangel an Vitaminen und Spurenelementen

Was mich diesbezüglich immer wieder sehr verblüfft, dass fast allen Menschen bewusst ist, dass unser gesamtes Lebensumfeld hochgradig durch Chemie belastet ist, sei es die Nahrung, Reinigungsmittel, Umwelt und und und…dennoch vertrauen wir blind chemischen Keulen, die wieder flicken sollen, was die Chemie schon zerstört hat. Gleichzeitig wird vor natürlichen Hausmitteln gewarnt, die ach so schädlich sein sollen. Sind wir Menschen schon so fern ab von jeglichem logischen Denken? Die Natur weiss was sie macht, die Chemie auch: die Natur denkt ans Überleben, der Chemiker/Mensch an sein Bankkonto…schon mal darüber nachgedacht?

Fazit = Wir sollten selbst wieder mehr Verantwortung übernehmen und das Nachdenken nicht irgendwelchen geldgierigen Machthabern überlassen. Wir sollten dem Körper helfen, sich selbst zu helfen! Für mehr Gesundheit für uns und unsere Tiere!

Damit unsere Hunde lange gesund und munter bleiben.
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